Berlins Müllproblem: Wir packen mit an.
Auch beim letzten BSR-Kieztag waren wir wieder vor Ort, um unseren Kiez praktisch zu unterstützen – mit Getränken, Obst und vor allem durch eigenes Mitanpacken beim Müllsammeln. Dabei wurde deutlich: Das Berliner Müllproblem ist ein politisches Problem fehlender Entsorgungs-Infrastruktur und zu knapper Ressourcen der BSR. Deshalb setzen wir uns für die Stärkung des BSR, bessere Entsorgungsangebote und für öffentliche Daseinsvorsorge ein. Unser nächster Müll-Einsatz findet bald im Brunnenviertel statt!
Auch beim letzten BSR-Kieztag waren wir vor Ort, um unsere Nachbar*innen zu unterstützen. Wir haben Kaffee, Tee und Obst an alle fleißigen Helfer*innen ausgegeben, selbst Müll entsorgt und uns mit euch über Kiez-Politik ausgetauscht. Aber nicht nur das: Wir haben auch mitangepackt, Müll von der Straße gesammelt und beim Tragen geholfen.
Warum wir vor Ort waren? Weil Berlin ein Müllproblem hat! Und wir als Die Linke wollen das ändern. Dieses Problem lösen wir nur, wenn wir die BSR mit mehr Mitteln ausstatten. Denn da, wo wir uns zu Hause fühlen, achten wir gemeinsam auf unseren Kiez und unsere Nachbarschft.
Unser nächster Einsatz: Müllsammelaktion in der Swinemünder Straße, vom Sportplatz bis zum Vinetaplatz.
Wann? Sonntag, 26.04.2026, 13:00 bis 16:00 Uhr
Treffpunkt: Usedomerstr. 32
Das Berliner Müllproblem ist eine unmittelbare Ausprägung der sozialen Frage. Die Aufgabe Müll, insbesondere Sperrmüll, fachgerecht zu entsorgen, wird gesellschaftlich zunehmend individualisiert. Zur Lösung des Müllproblems braucht es kurzfristig wirksame praktische Angebote, die den Alltag der Menschen erleichtern. Dazu gehören etwa eine flexiblere Sperrmüllabholung auf Bestellung, der Ausbau der Kieztage sowie lokale Unterstützungsangebote wie Leihsysteme für Transporthilfen. Gleichzeitig sollten mehr öffentliche Mülleimer und gezielte Maßnahmen gegen Vermüllung unserer Kieze umgesetzt werden. Ergänzend sind strukturelle Ansätze wie bessere Regelungen für Gewerbeabfall, finanzielle Anreize zur Müllvermeidung und stärkere Bildungs- und Beteiligungskampagnen entscheidend.



