Kinderarmut beenden, Jugendhilfe verbessern.
In unseren Kiezen lebt fast jedes 2. Kind in Armut. Das geht uns alle an! In Berlin sind 15.000 Kinder wohnungslos. Kinder und Jugendliche sind immer mehr Leistungsdruck ausgesetzt. Sie beschäftigt Einsamkeit, Zukunftsangst, Aufrüstung, Wehrpflicht, Kriege, marode Schulen und weggekürzte Jugendzentren. Gleichzeitig drohen mit den neuen Totalsanktionen im Bürgergeld weitere Verschärfungen, und die geplante Kinder- und Jugendhilfereform will jungen Menschen ihre Rechtsansprüche auf individuelle Hilfen nehmen.
Die Linke setzt sich für eine bedarfsgerechte und bessere Kinder- und Jugendhilfe und echte Unterstützung für junge Menschen und Familien ein. Ich kämpfe für eine Politik, die Kinder in den Mittelpunkt stellt:
Kein Kind darf in Armut aufwachsen. Existenzsichernde Löhne, bezahlbares Leben und angemessene Sozialleistungen ohne Sanktionen für Familien. Als Linke setzen uns für eine gut ausgebaute öffentliche Infrastruktur sowie für kostenlose Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote für alle Kinder ein.
Rechtsansprüche verteidigen. Die Kinder- und Jugendhilfe darf kein Sparmodell sein. Berlin braucht ausgestattete Kitas, Schulen und Unterstützungs- und Betreuungseinrichtungen. Mit uns gibt es keine Kürzungen an Kindern, Jugendlichen und Familien.
Jugendarbeit absichern. Weg von der Projektlogik, hin zu langfristiger Finanzierung. Jugendclubs und offene Angebote gehören ausgebaut, nicht kaputtgespart.
Während über 100 Milliarden in die Aufrüstung fließen, fehlt angeblich das Geld für Kinder und Jugendliche, Gesundheit, Rente und Bildung. Diese Prioritäten müssen wir umkehren.

